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Forum > Kleinwagen > Kleinwagen Allgemein > Arnos elektronischer Regler für Kleinwagen usw.
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goggo ist offline goggo  Arnos elektronischer Regler für Kleinwagen usw. Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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1.12.2004 - 7:01 Uhr
1378 Posts
R50 Gott


Unser Goggofreund Arno hat sich die mühe gemacht einen Umbau für einen E-Regler mit einem normalen billigen Bosch LIMAregler am Goggomobil zu dokumentieren:

Elektronischer Regler

Wer sich schon mal die Mühe gemacht hat, ein Voltmeter an die Batterie anzuschließen und dieses während der Fahrt zu beobachten, der hat vermutlich sein blaues Wunder schon erlebt. Bei mechanischen Kontaktreglern gibt es da alles zwischen 11V im Leerlauf bis rauf zu 15, 16 oder gar 17V (auch schon gehabt), je nach Drehzahl , Zustand und Belieben des Reglers. 11V heißt, dass die Batterie nicht richtig geladen (bzw. sogar entladen) wird, 13,5 bis 14V wären recht, aber alles über 14V ist zuviel und schadet der Batterie. Dann gibt es da noch beim Regler für's Goggo und allen anderen Kleinwagen mit Dynastart den mechanischen Rückstromschalter, der zu früh, zu spät, richtig (selten) oder garnicht schalten kann.

Der ganze Spuk ist vorbei, wenn man sich moderne Technik zunutze macht und den Goggoregler auf Elektronik umbaut. Bei einem vernünftigen elektronischen Regler stehen 14 Komma Null Volt an der Batterie an, wenn sie voll ist, fertig. Und sofern die von der Lichtmaschine erzeugte Spannung auch nur geringfügig höher ist als die augenblickliche Batteriespannung (wie hoch die auch immer grade sein mag, bis zu einem Maximum von 14V), dann läuft Strom in die Batterie hinein, aber nie wieder durch die Lichtmaschine heraus.

Siehe dazu die Bilder

(der Original-Schaltplan)

(Plan des umgebauten Reglers)

(Gesamtplan mit el. Regler)




(Elektronischer Regler von allen Seiten)


Was man dazu braucht
-Einen alten (Goggo-)Regler, bei dem alles kaputt und verbrannt sein darf außer dem Anlasserschalter
-einen elektronischen Regler Typ EL von Bosch (das ist der, der aussieht wie ein großer Transistor, mit den Schleifkohlen gleich dran, wie man ihn praktisch an allen gängigen Bosch-Drehstromlichtmaschinen findet), oder etwas gleichwertiges.
-je eine von den großen und den kleineren Dioden, die auf der Gleichrichterplatte im Inneren einer ebensolchen Bosch-Lichtmaschine zu finden sind. Wenn man diese Dioden nimmt, dann ist sicher, dass diese den rauhen Betrieb in einem Regler auch aushalten (millionenfach bewährt). Es kann sicher auch etwas anderes aus dem Elektronikladen sein, nur weiß ich die Spezifikationen nicht. Vielleicht gibt es unter den Forums-Freunden einen Elektrik/Elektronik-Freak, der dazu was sagen kann.

Dioden Anmerkung von Goggo:
Gängige Dioden (die leider schwer beschaffbar sind) heißen 1N3191 bis 1N3195 (25 Ampere) oder 1N3659 bis 1N3663 (30 Ampere). Ein 50 Ampere Standard Typ ist MR5005 bis MR5040. Alle genannten Typen einer Reihe unterscheiden sich nur in der Spannung, beginnen mit der kleinsten Nummer bei 50 Volt und gehen bis etwa 400 Volt. Für ein 12 Volt System gehen sie aber alle sofern man welche einzeln herkriegt. Die beste Quelle ist hier natürlich wie immer der Schrottplatz. Wer sich auskennt, kann sich auch eine Schottky Diode aus Schaltnetzteilen im DO203 Gehäuse einbauen. Der Pulsstrom sollte so bei wenigstens 500 Ampere liegen, (z.Bsp. 1N1190)
siehe auch:LIMA selbstreparieren


Ideal ist, wenn man vom Schrotthändler für ein paar Pfennige eine Drehstrom-Lichtmaschine kriegt, die anderweitig nicht mehr zu gebrauchen ist, z.B. weil das Gehäuse gebrochen ist oder so.


Wie das Ganze funktioniert
Die Spannung, die von einer Lichtmaschine erzeugt wird (egal ob Gleich- oder Wechselstromlichtmaschine), hängt ab von der Drehzahl und der Stärke des Magnetfeldes, das von der Erregerwicklung (Feldwicklung) generiert wird.
Diese Stärke des Magnetfeldes ist wiederum direkt abhängig von der Stärke des Stromes, der durch die Feldwicklung fließt.

Ein Regler (egal, ob er an einer Gleich- oder Wechselstromlichtmaschine dran ist) mißt die Spannung, die gerade von der Lichtmaschine erzeugt wird, und wenn diese zu hoch wird, dann begrenzt (bzw. reduziert) er den Strom in der Feldwicklung, wenn es sein muß, bis auf Null. Deshalb kann man auch getrost den Regler einer Wechselstrom-Lichtmaschine in einem Gleichstromgenerator einsetzen.

An einem Regler gibt es die Klemmen D+, DF und Masse. D+ ist sozusagen der Spannungsfühler. DF (F wie Feldwicklung), das eine Ende der Feldwicklung, ist im Ruhezustand hart auf Masse durchgeschaltet. Das andere Ende der Feldwicklung ist dort angeschlossen, wo eigentlich der Strom aus der Maschine rauskommt (bei Gleichstromlichtmaschinen an den +Kohlen des Ankers, D+). Wenn sich nun bei steigender Drehzahl die Spannung
der Nennspannung 14V ("Abregelspannung") nähert, dann nimmt der Regler DF von Masse weg und erhöht den elektrischen Widerstand in dieser Verbindung, solange bis der Strom durch die Feldwicklung und damit dessen Magnetfeld so schwach bzw so stark wird, dass die Ausgangsspannung genau 14V wird und nicht mehr und nicht weniger.

Nachgeschaltet zum Regler ist der Rückstromschalter. Das war früher ein mechanischer Kontakt (Magnetschalter). Heute benutzt man dafür eine Diode, ein elektronisches Bauteil, das Strom nur in einer Richtung durchläßt (eben aus der Lichtmaschine raus in die Batterie rein, aber nicht mehr zurück durch den Regler zur Masse.

Bauanleitung (siehe dazu die Bilder)

Aus einem Reglerkästchen den Regler- und Rückstromteil (die links sitzende Spule mit den zwei Kontakten rechts und links dran) sowie den Widerstand an der Unterseite entfernen (abschrauben, auslöten). Den Anlasserschalter mit den Klemmen B+/30, 30h und 50 und alle anderen äußeren Klemmen dabei unberührt lassen.

Wenn die Reglerspule entfernt ist, bleiben je eine Kontaktfahne von B+ und DF stehen. Die von B+ muß man absägen/-brechen, sie ist im Weg. Die von DF bleibt vorerst stehen, man braucht sie noch.

Der elektronische Regler Typ EL ist auf einer Plastik-Grundplatte montiert, die auch die Schleifkohlen trägt. Der Anschluß der Kohle nächst der Grundplatte ist DF, der andere, weiter weg von der Platte, ist D+. Masse ist die Fahne, die entlang einem der "Ohren" der Grundplatte bis zu dem Loch für die Befestigungsschraube läuft.

Die Kohlen muß man als erstes auslöten und entfernen. Dann schleift man den Führungskanal für die äußere Kohle komplett weg, ebenso das "Ohr" der Grundplatte, das an dem der Masseanschluß NICHT ist. So behandelt, passt der neue Regler diagonal gradeso in das alte Kästchen rein. Es geht eng her, aber es geht. Den Regler mit Hilfe eines am "Masseohr" angeschraubten Metallwinkels an der Bodenplatte befestigen. Dabei auf gute Masseverbindung achten. Den vorher stehengebliebenen Arm des DF-Kontaktes muß man so zurechtbiegen, dass man ihn am DF-Anschluß des Reglers anlöten kann. Er dient dann einerseits als zweite mechanische Stütze für den Regler, andererseits als elektrische Verbindung.

Elektrisch braucht man noch drei weitere Verbindungen. Einmal einen kräftigen Draht von der alten Klemme D+ zu D+ des neuen Reglers. Das ist der Anschluß, der früher mal zu der jetzt nicht mehr vorhandenen äußeren Kohle geführt hat. Ich habe dazu eine der Nieten der alten Klemme D+ rausgebohrt und durch eine Schraube mit einer Lötfahne ersetzt. Hier muß man darauf achten, dass die Schraube bei der Durchführung durch die Grundplatte NICHT mit Masse in Berührung kommt.

Dann braucht man eine Verbindung von D+ über eine der vorher schon beschriebenen großen Dioden nach B+. Man kann dazu eine der Dioden so aus ihrer Trägerplatte aussägen, dass wieder so ein Ohr dranbleibt. Damit kann man die Diode direkt mit der grade schon eingesetzten Schraube an D+ befestigen. Das andere Ende der Diode an B+/30 anschließen. Diese Diode dient als Rückstromsperre, sie ersetzt den alten Rückstromschalter.

ACHTUNG! In den Drehstromlichtmaschinen sind Dioden in die Trägerplatten eingepreßt, die sehen genau gleich aus, sind aber verschieden rum gepolt. Prüfung: Eine Seite der Diode an + einer Batterie anschließen, die andere Seite über ein Lämpchen an -. Wenn das Lämpchen brennt, dann muß die Seite der Diode, die an + war, im Regler an D+ angeschlossen werden. Brennt das Lämpchen nicht, dann die Diode umdrehen oder den anderen Typ Diode suchen.

Zuletzt muß noch eine der kleineren Dioden (kann weiß Gott auch eine große sein) zwischen DF und D+ rein. (Für diese Dioden gibt es nichts entsprechendes im alten Regler. Man nennt sie "Freilaufdioden". Sie sollen die Elektronik im neuen Regler vor Spannungsspitzen schützen). Prüfung wie oben, nur muß jetzt das Ende der Diode, das an der Batterie war, an DF, das andere an D+.

FERTIG!!

Wer nachmessen will, ob das ganze auch so funktioniert, wie es soll, der sollte sein Voltmeter direkt an der Batterie anschließen. Bei einer guten, voll geladenen Batterie sollten bei stehendem Motor so um die 12,5V anstehen. Bei laufendem Motor muß die Spannung mit der Drehzahl sofort ansteigen und nach einiger Zeit, wenn die Batterie wieder voll wird, 14V erreichen. Wer am Kabelbaum vorne anschließt, kriegt je nach Anzahl der eingeschalteten Verbraucher 0,6 bis 0,9V weniger angezeigt.

Noch Fragen? >> sebulke@iafrica.com

Viel Spaß beim Pfriemeln!!
Arno, 29.11.04



Editiert von goggo am 1.12.2004 um 13:54 Uhr
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wilfried ist offline wilfried  Re: Arnos elektronischer Regler für Kleinwagen usw. Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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7.6.2006 - 21:14 Uhr
1 Posts
Einmalschreiber


Hallo Roller- und Kleinwagenfreunde,

nun habe ich endlich mal Zeit mich hier zu melden und diesem Forum etwas Leben einzuhauchen.

Ich bin der Meinung, der Arno hat sich hier (vor eineinhalb jahren schon) unheimlich viel Mühe gemacht mit der Beschreibung des Reglerumbaus. Es erstaunt mich ein wenig, dass bisher noch niemand darauf eingegangen ist.

Da ich einen Goggo Roller besitze mit defektem Anlasserrrelais (SIBA- Dynastart- anlage) habe ich mich nach Arnos Anleitung an den Umbau gemacht.

Nach zwei Fehlversuchen wollte ich schon aufgeben und hab an Arnos Angaben gezweifelt. Dann hat mein Forscherdrang sich durchgesetzt und ich hab mir nochmal einen dritten Boschregler besorgt und siehe da: es funktioniert !!!
Da hab ich wohl dummerweise gleich zwei defekte Regler erwischt.

Also habe ich aus meinem Originalregler alle drei Spulen rausgesägt (wie gesagt, Anlasserrrelais war defekt) und den Boschregler zusammen mit einem starken Schließerrelais von Hella (12V 70/200A) in das Gehäuse eingebaut.
Das ganze hat sogar im kleineren Reglergehäuse des Rollers Platz und funktioniert seitdem anstandslos.

Damit will ich Euch Mut machen es selbst mal zu versuchen und nicht gleich Unsummen rauszuschmeißen für irgendwelches High-Tech-Elektronikgedönse, das letzendlich auch nicht mehr kann.

Man kauft ja auch nicht gleich einen Austauschmotor wegen eines Kolbenfressers !!!

Also an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Arno für seine hervorragende Anleitung und herzliche Grüße an alle Freunde des alten, fahrbaren Eisens.

Wilfried

Ach ja, leider habe ich von meinem Umbau gerade kein Bild parat, kann ich auf Anfrage aber gerne mailen.

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